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Atelier artig in Buttenhausen

Politiker traf Künstler der BruderhausDiakonie

Im Sommer wirkten sie bei der Ausstellung ALB BRUT in Münsingen mit, jetzt besuchte Bundestagsabgeordneter Pascal Kober die Künstler im Atelier.

Pascal Kober besichtigte Kunstatelier auf der Alb.

Führung durch das Atelier

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Pascal Kober ließ sich am 12. November 2018 im Beisein von Kunsttherapeutin Sarah Boger und dem Fachbereichsleiter der BruderhausDiakonie, Markus Rank, die Atelierräume zeigen. Der Politiker zeigte sich beeindruckt von der Kreativität und dem kunstgeschichtlichen Wissen der Künstlerinnen und Künstler mit psychischer Erkrankung oder geistiger Behinderung. Einer von ihnen, Klaus Rexin, präsentierte Kober seine abstrakten Stadtlandschaften und spannungsvollen Tuschezeichnungen. Dabei sprach der quirlige Künstler mit dem Gast auch über Leonardo da Vinci: „Der muss Tag und Nacht gemalt haben“, meinte er. Gefragt nach seinem Lieblingsmaler nannte der 70-jährige Rexin gleich drei: Monet, Rembrandt und Turner.

An Kultur und Gesellschaft teilhaben

Atelierleiterin Sarah Boger informierte Pascal Kober über die Arbeit. Im Vordergrund stehe das künstlerische Schaffen und die Präsentation der Kunstwerke. Zwischen 20 und 30 Menschen mit Handicap besuchen an vier Tagen in der Woche das offene Atelier. Boger und ihr Team in Buttenhausen fördern die künstlerische Entwicklung der Klienten, indem sie diese beim Malen, Zeichnen oder Töpfern begleiten und unterstützen. Dabei gehe es nicht um Kunsttherapie, sondern um Kunstassistenz. Insbesondere auch um die kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe der Klienten in Form von internen und externen Ausstellungen, von Ausflügen zu Museen und von Kunstwettbewerben.

Dauerhafte Ausstellung angestrebt

Dieser Prozess sei jedoch holprig und langwierig, bedauerte Sarah Boger, da Galerien und professionelle Künstler häufig eher unsicher auf Künstler mit Behinderung reagierten. Angestrebt werde ein Ausstellungsort, an dem die Künstler des Ateliers artig ihre Werke dauerhaft präsentieren können.

Foto: Marianne Mösle

 

 

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